Sildenafil – Wirkstoff bei erektiler Dysfunktion und Impotenz

Der Wirkstoff Sildenafil wurde zu Beginn der 90-er Jahre entdeckt. Es ist die Lösung für Männer bei erektiler Dysfunktion und Impotenz.

 

Sildenafil – Die spezielle Geschichte eines interessanten Wirkstoffes

Zu Beginn der 90-er Jahre suchten Forscher nach einem adäquaten Herzmedikament zur Behandlung von Angina Pectoris und anderen Herzproblemen. Während den Forschungen und dem Herstellungsprozess wurde der Wirkstoff Sildenafil gefunden. In verschiedenen Testreihen mussten die Forscher feststellen, dass die Wirkung bei Herzkrankheiten nicht ausreichend genug ist, um ein passendes Medikament auf den Markt zu bringen; Sildenafil baute sich im Körper zu schnell ab, sodass keine ausreichende und nachhaltige Wirkung gegeben war.

In den Fokus der Forscher gelangte stattdessen die Erkenntnisse zu einer Nebenwirkung, welche bei den männlichen Probanden aufgetreten sind. Diese verspürten während den Tests zunehmend häufiger Erektionen. Das Potenzial von Sildenafil wurde vom amerikanische Unternehmer Pfizer erkannt, 1996 patentiert und zwei Jahren später in den USA als Mittel zur Behandlung von erektiler Dysfunktion und Impotenz bei Männern freigegeben.
Die Forschungsarbeiten haben zwar nicht zum gewünschten Ziel, ein Herzmedikament zu finden, geführt, dafür konnten die aus den Nebenwirkungen gewonnenen Erkenntnisse erfolgreich umgesetzt werden, Männer mit Impotenz oder Erektionsstörungen bekamen die Möglichkeit einer Behandlung.

Sildenafil wird seit einigen Jahren auch bei der Behandlung der idiopathischen pulmonalen arterieller Hypertonie sowie anderen Krankheiten eingesetzt.
Sildenafil ist seit 2013 nicht mehr patentgeschützt und dementsprechend gibt es eine Vielzahl anderer Präparate wie Tadalafil, Cialis, Vardenafil oder Levitra. Sildenafil gehört zu den bekanntesten Wirkstoffen zur Behandlung der verschiedenen Potenzproblemen.

Ursachen für Erektionsstörungen und Impotenz

Beide Probleme sind weit verbreitet und können in jedem Alter auftreten. Die Ursachen werden vielfach nicht ausreichend abgeklärt. Ein Grund dafür ist ein falsches Schamgefühl. Dieser Umstand führt oftmals zu Diskrepanzen in zwischenmenschlichen Beziehungen; Wissen, Therapien und Behandlungsmöglichkeiten sind zwar bekannt, jedoch fehlt den Betroffenen den Mut zum entscheidenden Schritt, das Problem mit einem Fachmann oder in der Beziehung anzusprechen.

Körperliche oder organische Faktoren, zum Beispiel ein Testosteronmangel, chronische Erkrankungen oder eine Störung des PDE-5-Hemmers gehören zu den häufigsten Ursachen. Ein weiterer Grund ist eine schlechte Durchblutung, welche besonders wichtig für die Erektionsfähigkeit ist, damit das Blut in den Schwellkörper einfließt und eine Erektion generieren kann. Ein schwacher Beckenboden kann dazu führen, dass die Muskulatur nicht stark genug für das Aufrechterhalten der Erektion ist. Hormonelle Störungen, Stress allgemein, oder eine unglückliche Beziehung lösen Versagensängste aus.

Tiefgreifende Erkrankungen wie Diabetes, Prostata sowie Glied- oder Hoden-Verletzungen, ein Mangel in der Ernährung sowie zahlreiche weitere Faktoren können ebenfalls ausschlaggebend für Probleme im Sexualbereich sein. Psychische Ursachen kommen ebenfalls aus Auslöser in Frage.

Testosteronmangel

Eine ausgewogene und gesunde Ernährung, Bewegung und genügend Schlaf sind die Prävention für einen gesunden Testosteronspiegel. Damit der Körper Testosteron produzieren kann, benötigt er unter anderem Magnesium, Zink, einen ausgewogenen Cholesterinspiegel sowie gesunde Fettsäuren. Ein Testosteronmangel kann unter anderem Blutanämie, Erektionsstörungen, Herzrasen und Osteoporose auslösen.

Lebensmittel für einen ausgewogenen Testosteronspiegel

Gemüse

Die sekundären Pflanzenstoffe im Gemüse, beispielsweise Senföl Indol-3-Carbinol, bewirken, dass weniger Testosteron in Östradiol (weibliches Hormon) umgewandelt wird. Brokkoli, Weiß- und Blumenkohl mit einem geringen Kaloriengehalt, sowie Blattgemüse (Spinat), verfügen über einen großen Anteil an Pflanzenstoffen. Eine Studie zeigte auf, dass ein regelmäßiger Verzehr von Kohlgemüse den Östrogenspiegel bis zu 50 % senken kann, was sich wiederum positiv auf das Testosteron auswirkt. Eisen, Kalzium, Magnesium, Karotin und Vitamin C im Gemüse sorgen zusätzlich für eine starkes Immunsystem.

Nüsse

Naturbelassene und ungesalzene Nüsse sowie Sonnenblumenkerne, Sesam und Samenkörner, enthalten viele und wertvolle Fettsäuren. Die Aminosäure Arginin unterstützt den Blutfluss durch die Gefäße. Nüsse, verteilt über den Tag, bewirken einen konstanten Wert der Aminosäure.

Gurken, Zucchini und Wassermelonen

Die Aminosäure Citrullin bewirkt die Freisetzung des Wirkstoffes Arginin. Im Gegensatz zu den Nüssen wird die Aminosäure zeitverzögert in das Blut abgegeben, sodass der Argininspiegel kontinuierlich gleichbleibt. Citrullin von einem Viertel der Wassermelone hat eine hohe und langanhaltende Wirkung.

Haferflocken

Haferflocken in einem Müsli verhelfen zu mehr Energie und wirken gleichzeitig potenzsteigernd. Die Pflanzenstoffe Avenacoside führen zu einer Mehrproduktion von Testosteron und wirken sich zusätzlich positiv auf das Stickstoffoxid aus, welches wiederum bewirkt, dass genügend Blut durch die Gefäße fließt. Vitamine, Balllast- und Mineralstoffe sowie Spurenelemente (Zink und Eisen) kommen in Haferflocken ebenfalls vor.

Früchte

Die in Beeren, Äpfel und Orangen enthaltenen Flavonoide unterstützen den Gewebeaufbau und machen die Gelenke geschmeidig.

Eier

Eiweiß enthält Beta-Carotin, Vitamin A, E und D, Aminosäuren und Tryptophan. Letztes fördert die Bildung von Serotonin und wirkt stimmungsaufhellend. Eier von Freiland-Hühnern verfügen über eine bessere Nährstoffdichte. Ein gesundes Maß beim Verzehr wird den Cholesterinspiegel nicht wesentlich erhöhen.

Mangel an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen

Bei der Ernährung geht es nicht nur um die Figur, sondern hauptsächlich um das körperliche Wohlbefinden, welches sich entsprechend auf die Libido auswirkt. Ein Mangel in der Ernährung kann gravierende Folgen mit sich bringen und auf das Liebesleben niederschlagen kann.

Eisenmangel

Ein Mangel am Mineralstoff Eisen kann sowohl das Verlangen als auch die Erregung hemmen, möglich ist auch eine Einschränkung der Fähigkeit, den Höhepunkt erlangen. Im Umkehrverfahren ist zu viel Eisen gefährlich und gesundheitsschädigend.

Vitamin B

Ein zu tiefer Vitamin-B-Spiegel wirkt sich auf die Energie und in der Folge auf das Liebesleben aus.

Antioxidantien

Vitamin A und E sind besonders reich an Antioxidantien. Diese sorgen für den Ausgleich im Hormonhaushalt und tragen zu einem gesunden Liebesleben bei.

Zink

Zink gilt in gewisser Weise als Aphrodisiakum. Allgemein hat dieser Mangel eine der größten negativen Einflüsse auf die Gesundheit und das körperliche Wohlbefinden. Im Umkehrverfahren kann sich zu viel Zink im Körper gesundheitsschädigend auswirken.

Selen

Das Vitamin Selen trägt ebenfalls zu einem gesunden Hormonhaushalt bei. Ein zu hoher Gehalt kann jedoch zu Schädigungen an Leber, Nieren und Herz führen.

Omega 3

Omega 3 ist unter anderem für die Bekämpfung von Angststörungen und Symptome von Depressionen verantwortlich. Beide Symptome können sich negativ auf das Liebesleben auswirken.

Die Einnahme von Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen über Nahrungsergänzungsmittel sollten nur im Bedarfsfall als Ergänzung und nicht auf Vorrat eingenommen werden, um eine Überdosierung zu verhindern.

Anwendung und Wirkung von Sildenafil

Sildenafil wird maximal einmal täglich und ungefähr eine Stunde vor dem Geschlechtsverkehr eingenommen. Eine höhere Dosierung führt nicht zu einer erhöhten Wirksamkeit. Die Wirkung erfolgt normalerweise innerhalb einer halben bis zu einer Stunde und bleibt zirka drei bis fünf Stunden erhalten. Nach diesem Zeitfenster wird die aktive Verbindung vom Körper abgebaut und ausgeschieden.

Die Einnahme ist mit oder ohne Nahrung möglich, jedoch kann sich der Wirkungseintritt, insbesondere bei einer reichhaltigen Mahlzeit, verzögern. Alkohol kann die Wirkung vorübergehend herabsetzen.

Die gewünschte Wirkung tritt nur mit einer zusätzlichen Stimulation ein.

Erogene Zonen beim Mann

Die Haut reagiert allgemein sensibel auf Berührungen. Speziell die erogenen Zonen sind besonders empfindlich, einerseits aufgrund der höheren Dichte an den Nervenenden, andererseits, weil die Haut an verschiedenen Stellen besonders dünn ist.

💝 Bauch (insbesondere zwischen Bauchnabel und dem Glied)
💝 Brust und Brustwarzen
💝 Nacken und Ohren
💝 Oberschenkel
💝 oberer Rückenbereich und Lendenwirbel
💝 KniekehleDezente Massagen oder eine weiche Feder verstärken die Stimulation.

Natürliche Ergänzung zu Sildenafil – Aphrodisiaka

Aphrodisiaka sind pflanzliche oder tierische Substanzen, welche sich anregend auf die Libido auswirken und die Lust steigern können. Aphrodisierende Wirkstoffe aus der Natur werden seit Menschengedenken verwendet und sind Teil der Ayurverda (Traditionellen indischen Heilkunst).

Der Begriff Aphrodisiakum ist eine Ableitung aus dem Namen der griechischen Liebesgöttin Aphrodite, welcher viele Kräuter und Pflanzen mit erotisierender und berauschender Wirkung geweiht wurde.

Wirkung von Aphrodisiaka

Aphrodisiaka hat eine anregende und stimulierende Wirkung auf das Lustempfinden sowie das sexuelle Verlangen. Durch die Substanzen kann sich die Empfänglichkeit für erotische Reize steigern und der Liebesakt intensiver erlebt werden.

Aphrodisiaka in Nahrungsmitteln

Natürliche Aphrodisiaka in Nahrungsmitteln können den Hormonspiegel fördern und den Blutfluss erhöhen. Besonders Kräuter und Gewürze besitzen anregende ätherische Öle. Vanilleschoten verfügen in einer anderen Form über Pheromon-ähnliche Stoffe, wie sie der Körper als Lockstoff bei sexueller Erregung freisetzt.

Gemüse:
✔ Spargel ✔ Avocado

Früchte:
✔ Ananas ✔ Erdbeeren ✔ Himbeeren ✔ Granatapfel

Gewürze und Kräuter:
✔ Petersilie ✔ Basilikum ✔ Muskatnuss ✔ Nelke ✔ Rosmarin ✔ Safran ✔ Zimt ✔ Chili ✔ Ingwer ✔ Schwarzer Pfeffer
✔ Minze ✔ Brennnessel ✔ Frauenmantel ✔ Lavendel ✔ Ringelblume

Wirkstoffe aus Pflanzen, Wurzeln und Bäumen:
✔ Maca ✔ Ginseng ✔ Ginkgo ✔ Yohimbin** Die Substanz Yohimbin kommt in der Rinde und den Blättern des Yohimbe-Baum vor und wird unter anderem als Therapie bei Erektionsstörungen eingesetzt. Yohimbin wirkt vor allem im Gehirn.

Allerlei:
✔ Meeresfrüchte, insbesondere Austern ✔ Nüsse ✔ Honig ✔ Kakao ✔ Schokolade

Getränke:
✔ Rotwein ✔ ChampagnerInspirationen:

💕 Austern mit Rotwein oder Sekt
💕 Pasta mit Knoblauch und Chili
💕 Granatäpfel mit Ananas
💕 Eis mit Schokolade und Nüssen

Lebensgewohnheiten

Körperliche und geistige Fitness sowie ein positives Mindset sind, nebst der Ernährung, weitere Faktoren für ein erfülltes Liebesleben. Selbstvertrauen und Attraktivität widerspiegeln sich in den Augen des Partners.Der Effekt von natürlichen Aphrodisiaka ist nicht sofort spürbar, dazu braucht es einige Wochen, bis die Stoffe im Körper wirken. Während dieser Zeit hilft das eigene Aphrodisiakum: Fantasie und Vorstellungskraft.Herzlicher Tipp: Inspiration mit dem Film „Das Parfum“; die Entstehungsgeschichte eines aphrodisierenden und unwiderstehlichen Parfums.

Inhaltsstoffe

Außer dem Hauptwirkstoff Sildenafil kommen folgende Stoffe vor:

➣ Calciumhydrogenphosphat (Kalziumsalz Phosphat)
➣ Croscarmellose- Natrium (wasserunlöslicher Vielfachzucker)
➣ Hypromellose (schwer wasserunlösliche Cellulose)
➣ Lactose
➣ Magnesiumstearat
➣ Mikrokristalline Cellulose (unverdaulicher Ballaststoff)
➣ Triacetin (Stoffgruppe chemischer Verbindungen)
➣ Titandioxid

Anwendungseinschränkungen

Bei bestehenden respektive bekannten Erkrankungen ist aus Sicherheitsgründen vorgängige eine Rücksprache mit dem Arzt notwendig:

Die Verwendung von Sildenafil sollte nicht in Betracht gezogen werden, wenn durch körperliche Überlastung sexuelle Aktivitäten ärztlich untersagt sind. Auf eine Einnahme muss ebenfalls bei der Verwendung von, Herzmitteln, bei Augenkrankheiten (Schädigung des Sehnervs, degenerative Erkrankung der Augen), zu tiefem oder hohen Blutdruck, Allergien und Leberschäden verzichtet werden. Grundsätzlich dürfen Präparate mit dem Wirkstoff Sildenafil nicht mit Stickoxid-Donor- und Nitrat-Verbindungen zusammen eingenommen werden.Nitrathaltige Medikamente und Wirkstoffe:

➣ Amylnitrit
➣ Glycerintrinitrat
➣ Isosorbiddinitrat
➣ Molsidomin
➣ Nicorandil
➣ Pentaerythrityltetranitrat
Pilzmittel wie Fluconazol, Itraconazol, Ketoconazol, und Voriconazol oder Medikamenten gegen Epilepsie verwendet werden. Die gegenseitige Verstärkung der jeweiligen Wirkung können eine starke Blutgerinnungsstörung, einen starken Blutdruckabfall oder eine erhöhte Herzfrequenz sowie einen verlangsamten Abbau auslösen.

Bei diesen Erkrankungen sollte ebenfalls auf eine Einnahme verzichtet respektive das Präparat beim Auftreten während der Verwendung abgesetzt werden:

⚠ Allergien
⚠ Asthma
⚠ Herzinfarkt
⚠ Herz-, Nieren oder Lebererkrankungen
⚠ Schlaganfall
Bei folgenden Krankheitsbildern ist große Vorsicht geboten:

⚠ Sichelzellanämie (Veränderung der roten Blutkörperchen)
⚠ Leukämie
⚠ Multiples Myelom (Knochenmarkkrebs)
⚠ Glied-Deformation
⚠ Peyronie (Bindegewebserkrankung am Glied
⚠ Magen-Darm-Geschwür
⚠ Blutgerinnungsstörung

Wirkung von Sildenafil bei Frauen

Gemäß Angaben des Herstellers ist Sildenafil für Frauen nicht geeignet.

Neben- und Wechselwirkungen von Sildenafil

Der Wirkstoff ist grundsätzlich gut verträgliche, trotzdem sind Wechsel- und Nebenwirkungen, abhängig vom Gewicht, Alter, bestehenden Krankheiten, gleichzeitiger Einnahme von anderen Medikamenten sowie der Dosierung und den allgemeinen Lebensgewohnheiten möglich. Wie bei jedem Medikament gilt für Nebenwirkungen, dass diese auftreten können, aber nicht zwingend auftreten müssen.
Grundsätzlich sollten vor der Einnahme von Medikamenten oder anderen Präparaten die Inhaltsstoffe geprüft werden, insbesondere, wenn eine Allergie oder Erkrankung vorliegen, um eine Unverträglichkeit auszuschließen. Allergien und Krankheiten können auch während der Verwendung auftreten.

Hinweis: Die aufgeführten Neben- und Wechselwirkungen haben keinen Anspruch auf Vollständigkeit, diese findet sich als Beilage des Herstellers in der Packung von Sildenafil.

Nebenwirkungen

Die häufigsten Nebenwirkungen sind:

Kopfschmerzen
Schwindel
Sehstörungen
Verdauungsprobleme
verstopfte Nase

Häufige Nebenwirkungen

In der Regel und bei der richtigen Dosierung entstehen keine erheblichen Nebenwirkungen, wenn, dann handelt es sich um Kopf- oder Gliederschmerzen sowie Durchfall. Der Körper,insbesondere der Oberkörper, kann ein Hitzegefühl entwickeln und sich röten. Das Medikament kann eine verschwommene Sicht, Doppelbilder oder gereizte Augen hervorrufen. Ebenfalls möglich sind

Migräne
Zittern
Nervliche Anspannung
Herzrasen
Herzrhythmusstörungen
Haarausfall
Gewichtszunahme

Wechselwirkungen

Wechselwirkungen respektive Kontradiktionen sind Interaktionen zwischen Medikamenten, welche im gleichen Zeitraum eingenommen werden und untereinander die Wirkung verstärken oder abschwächen.

➜ Antidepressiva

Sildenafil kann die Wirkung von Fluvoxamine und Nefazodone abschwächen. Die gleichzeitige Verwendung von Antiepileptika oder Antidepressiva beschleunigt den Abbau von Sildenafil.

➜ Antibiotika

In Verbindung mit Sildenafil kann sich die Wirkung von Clarithromycin, Erythromycin und Rifampicin verändern.

➜ Alpha-Blocker

In Kombination mit Sildenafil kann es in Kombination mit dem Medikament gegen Bluthochdruck zu Benommenheit und Schwindel durch einen unerwarteten Blutdruckabfall kommen.

➜ Beta-Blocker

Gemäß einer Studie besteht zwischen Beta-Blockern und dem Wirkstoff Sildenafil keine Wechselwirkung, jedoch kann es zu einer verstärkten blutdrucksenkenden Wirkung kommen. Beta-Blocker können zudem eine Ursache für Erektionsstörung sein.

➜ HIV/AIDS Medikamente

Die Wirkung der antiretroviralen Medikamenten Atazanavir, Darunavir, Fosamprenavir, Indinavir, Lopinavir, Nelfinavir Ritonavir, Saquinavir, und Tipranavir kann sich durch Sildenafil vermindern.

➜ H2-Blocker

Gemäß einer amerikanischen Studie wird Sildenafil bei gleichzeitiger Einnahme des H2-Blockers Cimetidin gegen Magensäure langsamer abgebaut, sodass sich die Konzentration des Wirkstoffes erhöht und die Nebenwirkungen verstärkt werden.

➜ Tacrolismus (Immunsuppressiva)

Eine Therapie mit Tacrolismus erfolgt in der Regel nach einer Transplantation. Die gleichzeitige Einnahme mit Sildenafil verlangsamt den Abbau des Wirkstoffes.

➜ Partydroge

Die Wirkstoffe der Partydroge wurden ursprünglich als Medikament bei der Behandlung von Angina Pectoris eingesetzt und aufgrund der kurzen Wirkungsdauer durch andere Stoffe ersetzt. In Kombination mit Sildenafil können lebensbedrohlichen Wechselwirkungen entstehen. Amylnitrit, Cyclohexylnitrit, Isopropylnitrit oder Mischungen führen zu einer überdurchschnittlichen gefäßerweiternden Wirkung und sollten weder mit Potenzmitteln noch mit anderen PDE5-Hemmern eingenommen werden.

➜ Grapefruitsaft

Grapefruitsaft kann grundsätzlich Wechselwirkungen mit Medikamenten verursachen. In Verbindung mit Sildenafil ist eine Verstärkung und dadurch eine erhöhte Wahrscheinlichkeit von Nebenwirkungen möglich.

➜ Kombination verschiedener Potenzmittel

Eine Kombination von verschiedenen Präparaten ist nicht empfehlenswert.

Erwerb von Sildenafil

Sildenafil ist rezeptpflichtig und in Apotheken sowie online erhältlich. Bei rezeptfreien Produkten ist Vorsicht geboten; möglicherweise handelt es sich um ein nicht zugelassenes und damit ungenügend getestetes Präparat. Durch die Beliebtheit von Potenzmitteln sind mittlerweile viele Fälschungen mit langfristig gesundheitsschädigenden Folgen auf dem Markt.

Online-Rezept

Seit 2018 besteht in Deutschland die legale Möglichkeit, Potenzmittel über ein Online-Rezept zu beziehen, ein persönlicher Besuch beim Arzt ist nicht mehr zwingend notwendig. Innerhalb der EU-Staaten besteht eine Richtlinie betreffend Online-Rezepte für die Patientenmobilität, sodass jeder EU-Bürger die Möglichkeit und das Recht hat, medizinische Leistungen in einem anderen Land der EU zu beziehen.

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