Cialis – Wirkstoff Tadalafil – Potenzmittel

Bei Cialis handelt es sich um ein Potenzmittel, das Abhilfe bei erektiler Dysfunktion schaffen soll. Es stammt aus der Produktion des Unternehmens Lilly Pharma, welches im Jahr 1876 in Indianapolis, der Hauptstadt des US-Staates Indiana, gegründet wurde. Mit mehr als 30.000 Mitarbeitern zählt es zu den größten Pharmaunternehmen weltweit. Seit 1960 gibt es auch Niederlassungen in Deutschland.

Deren Produkt Cialis ist vor allem für seine lange Wirkdauer bekannt und macht es damit möglich, das Liebesleben trotz Erektionsstörung spontaner zu gestalten. Welcher Wirkstoff dem Präparat zugrunde liegt, wie Cialis eingenommen werden sollte, welche Punkte es dringend zu beachten gilt und viele weitere Fragen, werden im Folgenden ausführlich aufgeklärt.

Cialis und sein Wirkstoff Tadalafil

Cialis liegt ein Wirkstoff namens Tadalafil zugrunde. Dabei handelt es sich um einen sogenannten Phosphodiesterase-5-Inhibitor, kurz PDE-5-Hemmer. Diese Hemmer beeinflussen die Blutzufuhr des männlichen Glieds. Um genauer erklären zu können, wie sie wirken, muss erst einmal geklärt werden, wie eine Erektion überhaupt zustande kommt.

➜ Stimulation als Ausgangspunkt

Kommt es zu einer sexuellen Stimulation durch das Setzen gewisser sensorischer oder visueller Reize, schüttet der Körper Stickstoffmonoxid aus. Dieses wiederum stimuliert ein gewisses Enzym, dessen Aufgabe es ist, die Bildung von cyclischem Guanosinmonophosphat, kurz cGMP, anzuregen. Dabei handelt es sich um eine Art Signalüberträger, der sowohl in Stoffwechselprozessen als auch in der Wirkung von Hormonen eine wichtige Rolle spielt. Er sorgt unter anderem dafür, dass sich glatte Muskel entspannen. Das ermöglicht eine erhöhte Blutzufuhr und eine Erektion kann entstehen. Ein weiteres Enzym kommt im Anschluss ins Spiel und zwar Phosphodiesterase. Es sorgt dafür, dass cGMP wieder abgebaut wird. Dessen Folge ist das Erschlaffen des Glieds.

➜ cGMP langsamer abbauen

An dieser Stelle kommt Cialis bzw. Tadalafil zum Einsatz. Der Wirkstoff verhindert diesen Abbau und sorgt somit dafür, dass der erhöhte Blutfluss weiterhin bestehen bleibt und die Erektion verstärkt werden kann. Nichtsdestotrotz ist das Setzen sexueller Reize notwendig, denn das ist die Voraussetzung für das Wirken sämtlicher Potenzmittel.

Cialis wird als sehr zuverlässig Präparat eingeordnet, das vor allem durch seine lange Wirkdauer besticht.

Wofür wird Tadalafil noch verwendet?

Der Wirkstoff Tadalafil wurde im Jahr 2002 erstmals in Deutschland auf den Markt gebracht. Interessanterweise wird es nicht nur zur Behandlung von Erektionsstörungen eingesetzt, sondern findet auch bei anderen Beschwerden Anwendung. Seit dem Jahr 2010 wird es beispielsweise auch zur Behandlung von pulmonalarterieller Hypertonie eingesetzt. Dabei steigt der Blutdruck in den Lungen in die Höhe, wodurch sich der Widerstand der Arteriengefäße erhöht. Die Folge können ein Verlust der Leistungsfähigkeit, dauerhafte Müdigkeit und Kreislaufbeschwerden sein.

Seit 2012 wird Cialis zudem beim benignen Prostatasyndrom, einer gutartigen Vergrößerung der Prostata, eingesetzt.

Cialis vs. Viagra – welches Präparat bietet welche Vorteile?

Viagra gilt als das wohl bekannteste Potenzmittel. Grundsätzlich ist die Wirkung ähnlich aber den blauen Pillen liegt ein anderer Wirkstoff zugrunde, nämlich Sildenafil. Dieser sorgt dafür, dass sich die Gefäße weiten und der Blutfluss in den Penis somit erleichtert wird. Erektionen können leichter entstehen und sind in einer Zeitspanne von bis zu 6 bis 8 Stunden möglich.

➜ Spontanität ermöglichen

Genau in diesem Punkt liegt ein weiterer Unterschied. Cialis macht es möglich, diese Zeitspanne auf mehr als 24 Stunden zu erhöhen. Sie kann sogar bis zu 36 Stunden andauern. Das ermöglicht weitaus mehr Spontanität im Liebesleben. Des Weiteren kann man Cialis auch in recht geringen Dosen von 5 mg erwerben, sodass sie auch täglich angewendet werden können.

➜ Dauerhafte Wirkung durchaus möglich

Obwohl allen Potenzmitteln dieser Wirkstoffgruppe der gleiche Wirkmechanismus zugrunde liegt, unterscheidet sich Cialis von anderen Medikamenten zur Behandlung von Erektionsstörungen vor allem in der Wirkungsdauer. Die Wirkung von Cialis hält mit 36 Stunden deutlich länger an als die von Viagra mit nur 4 bis 5 Stunden.

Was beinhaltet das Potenzmittel Cialis?

Bei Cialis handelt es sich um kleine mandelförmige Filmtabletten, die eine gelbe bis hellorange Farbe aufweisen. Beim enthaltenen Hauptwirkstoff handelt es sich, wie bereits erwähnt, um Tadalafil. Wie hoch die Tablette dosiert ist, kann direkt auf eben dieser geprüft werden. Sind beispielsweise 5 mg des Stoffes enthalten, ist eine Seite mit dem Kürzel „C 5“ markiert. Zudem sind die Präparate laktosehaltig. Jede Tablette weist 92 mg Lactose-Monohydrat auf, egal wie hoch die Dosierung des Tadalafils ist. Wer unter einer Laktoseintoleranz leidet, sollte vor der Einnahme also dringend mit einem Arzt sprechen oder lieber auf die Einnahme verzichten.

Für diese Personen eignet sich die Einnahme von Cialis

Generell eignet sich die Einnahme von Cialis für alle Männer, die sich wünschen, nahezu dauerhaft sexuell aktiv werden zu können und nicht warten möchten, bis die eben eingenommene Tablette zu wirken beginnt, denn das kann ein wahrer Stimmungskiller werden. Dabei sollte jedoch auf die Dosierung geachtet werden. Nur wer sich für die 5 mg Variante entscheidet, kann von einer dauerhaften Wirkungsweise profitieren. Die höherdosierten Präparate eignen sich nicht für den täglichen Gebrauch. Nichtsdestotrotz hält deren Wirkungsweise für mindestens einen ganzen Tag an. Wer sich Potenzmittel, egal ob Cialis oder ein anderes Präparat, verschreiben lassen möchte, muss zudem volljährig sein.

Macht Cialis für weibliche Anwender Sinn?

Cialis wurde speziell für die Anwendung von Männern hergestellt. Entgegen der Vorstellung vieler gibt es tatsächlich einige Frauen, die sich ebenfalls an Potenzmitteln bedienen, um auch ihren eigenen Blutfluss anzuregen, in der Hoffnung, es würde deren Sexualität steigern. Doch Cialis eignet sich nicht für diesen Zweck. Zudem ist festzuhalten, dass die Einnahme von Potenzmitteln nichts mit der Fruchtbarkeit zu tun hat. Frauen, die also aufgrund eines unerfüllten Kinderwunsches darauf zurückgreifen möchten, werden keinen Erfolg verzeichnen, selbst wenn sie eine Luststeigerung verspüren sollten.

So erfolgt die Einnahme des Potenzmittels

Die Einnahme von Cialis erfolgt genauso, wie man es von jeder Tablette, egal für welchen Zweck man sie einnimmt, kennt. Sie ist in unzerkauter Form mit einem großen Schluck Wasser einzunehmen. Bei der Einnahme von Viagra wird häufig empfohlen, sei auf nüchternen Magen anzuwenden. Cialis kann unabhängig vom Mageninhalt konsumiert werden. Wer das Präparat täglich anwenden möchte, sollte allerdings darauf achten, es in etwa zur gleichen Zeit einzunehmen. Generell gilt, dass während der Anwendungszeit möglichst kein Alkohol konsumiert werden sollte, doch dazu an späterer Stelle mehr.

Diese Dosierungen sind erhältlich

Cialis kann mit einem Tadalafilgehalt von 5, 10 oder 20 mg erworben werden.

Wer sich für einen Gehalt von 5 mg entscheidet, kann das Präparat, wie bereits erwähnt, täglich anwenden.

Die Standarddosierung, die angegeben wird, beläuft sich allerdings auf 10 mg. Sinnvoll ist es jedoch, erst einmal mit 5 mg zu starten, um zu testen, wie der Körper darauf reagiert und um zu sehen, ob diese Dosierung eventuell schon ausreicht, um den gewünschten Effekt zu erzielen. Ist das nicht der Fall, kann auf 10 mg erhöht werden. Wer auch dann noch keine Wirkung verzeichnet, sollte erst einmal Rücksprache mit dem Arzt halten. Stuft dieser die Einnahme von 20 mg als gesundheitlich unbedenklich ein, kann auch hier wieder erhöht werden.

An einem Arztbesuch kommt generell niemand vorbei, denn Cialis ist verschreibungspflichtig. Es ist nur unter Vorlage eines Rezepts erhältlich, um sicherzugehen,

➜ 5 mg richtig einnehmen

Wer sich für 5 mg Cialis entscheidet, um es täglich anzuwenden, sollte darauf achten, dass zwischen den Einnahmen stets mindestens 24 Stunden liegen, um die Tadalafilkonzentration im Körper nicht unnötig hochschnellen zu lassen. Auch wenn die Einnahme nur 3 bis 4 Mal wöchentlich angedacht ist, sollte auf die geringe Dosierung zurückgegriffen werden.

Zu beachten ist, dass auch der Konsum von lediglich 5 mg die Fähigkeit, schwere Maschinen oder Fahrzeuge zu bedienen, beeinträchtigen kann.

➜ 10 und 20 mg fachgerecht konsumieren

Sowohl 10 als auch 20 mg Cialis sollten mindestens 30 Minuten vor dem Geschlechtsverkehr eingenommen werden, denn so lange braucht der Wirkstoff, um sich zu entfalten. Wurde im Vorfeld fettig gegessen, kann sich die Dauer verlängern, doch auch dazu später mehr.

Diese Dosierungen eignen sich für maximal 2 bis 3 Anwendungen in der Woche. Wer häufiger sexuell aktiv sein möchte, sollte sich für Präparate mit 5 mg Tadalafil entscheiden.

Die Wirkungsdauer von Cialis

Wie bereits erwähnt weist Cialis eine Wirkungsdauer von 24 bis 36 Stunden auf, was ihr auch den Beinamen Wochenendpille einbrachte. Wer das Präparat eingenommen hat, kann sich in dieser Zeitspanne an mehreren Erektionen erfreuen. Das ermöglicht vielmehr Spontanität und das lästige Warten, bis es endlich zum Sex kommen kann, hat ein Ende. Nichtsdestotrotz darf nicht vergessen werden, dass diese nicht wie durch Zauberhand entstehen. Entgegen vieler Vorstellungen ist sexuelle Stimulation dennoch nötig.

Nicht immer ist eine Einnahme zu empfehlen

➜ Herz-Kreislauf-Probleme

Cialis senkt den Blutdruck. Daher ist die Einnahme für Personen, die ohnehin schon an zu niedrigem Blutdruck leiden, eindeutig nicht zu empfehlen. In dem Fall wird vermutlich kein Arzt ein Rezept ausstellen. Wenn im Rahmen der Behandlung Stickstoff-Donatoren eingenommen werden müssen, kann Cialis besonders gefährlich werden. Diese Donatoren sorgen dafür, dass sich die Gefäße weiten und das Blut besser fließen kann. In Kombination mit dem Wirkstoff Tadalafil kann es zu Kreislaufversagen kommen.

Wer generell an Problemen des Herz-Kreislauf-Systems leidet oder sogar einen Herzinfarkt oder Schlaganfall erlitten hat, sollte auf die Einnahme von Cialis verzichten. Kommen im Rahmen der Behandlung nitrathaltige Medikamente zum Einsatz, ist besondere Vorsicht geboten.

➜ Weitere Vorerkrankungen

Wurde eine Funktionsstörung der Leber diagnostiziert, ist von einer Einnahme ebenfalls abzuraten.

Wer schon einmal eine NAION, den sogenannten Augeninfarkt, erlitt und damit ein Sehverlust einherging, ist es ebenso ratsam, von Cialis abzusehen.

➜ Kombination mit anderen potenzsteigernden Mitteln

Kommen bereits andere Medikamente zum Einsatz, um gegen die erektile Dysfunktion vorzugehen, sollten die Präparate nicht kombiniert werden. Der Konsument muss sich entscheiden und gegebenenfalls umsteigen, sollten ihm die Eigenschaften von Cialis eher zusagen.

➜ Allergische Reaktionen

Der Weiteren besteht die Möglichkeit einer Allergie gegen den Wirkstoff Tadalafil. Das gilt es im Vorfeld medizinisch abzuklären, um ernstzunehmende Folgen zu vermeiden.

Diese Dinge können die Wirkungsweise von Cialis verändern

➜ Alkoholkonsum zur Entspannung

Alkohol wirkt sich auf jeden Organismus etwas anders aus, daher gilt es erst einmal zu überprüfen, warum die Erektionsstörung überhaupt zustande kommt.

Liegt der Sache Anspannung zugrunde, ist die Einnahme eines Potenzmittels häufig gar nicht nötig. Wer geringe Mengen an Alkohol zu sich nimmt, kann eine entspannende Wirkung verzeichnen und das Problem löst sich bereits damit. Wer allerdings zu einem übermäßigen Konsum neigt, läuft damit Gefahr, dass das Nervensystem temporär beeinträchtigt wird und die Reizübertragung eingeschränkt wird. Damit können auch sexuelle Reize, die für das Entstehen einer Erektion notwendig sind, nicht mehr weiterverarbeitet werden.

Bei Werten bis zu 0,5 Promille spricht man noch von einer entspannenden Wirkung. Wird diese Grenze überschritten, wird die Erektionsfähigkeit allerdings deutlich gehemmt.

Genau wie Alkohol wird auch der in Cialis enthaltene Wirkstoff Tadalafil in der Leber abgebaut. Ist diese damit beschäftigt, den Alkohol aus dem Körper zu transportieren, verbleibt Tadalafil in erhöhten Mengen im Körper. Wer sich für eine tägliche Einnahme des Präparats entschieden hat, muss demzufolge länger als 24 Stunden warten, bis die nächste Tablette eingenommen werden kann.

Dass der Wirkstoff langsamer abgebaut wird, löst an sich keine Neben Wirkungen aus. Kommen diese allerdings aus anderen Gründen zustande, hält auch die Dauer der Beschwerden länger an und sie können sich sogar intensivieren.

➜ Vorsicht bei Grapefruits

Wer gerne Grapefruits isst oder deren Saft trinkt, kann bezüglich des Abbaus von Tadalafil eine ähnliche Wirkung verzeichnen wie beim Konsum von Alkohol. Die Inhaltsstoffe der Grapefruit hemmen das Enzym CYP3A4, was an verschiedenen Abläufen des Stoffwechsels beteiligt ist. Damit wird auch der Abbau von Cialis verlangsamt und es verbleibt länger im Blutkreislauf.

Auch in diesem Fall löst allein dieser Fakt keine Nebenwirkungen aus aber falls diese aus anderen Gründen hervorgerufen werden, können sich die Beschwerden deutlich verschlimmern. Der Effekt, den die Grapefruit auslöst, kann mehrere Tage anhalten, weshalb es ratsam ist, in der Zeit, in der Cialis verwendet wird, auf den Konsum der Frucht und all ihrer Erzeugnisse zu verzichten.

➜ Stress als Potenzkiller

Wer Stress verspürt, signalisiert dem Körper, dass eine Situation folgt, in der gekämpft oder geflüchtet werden muss. Demzufolge werden alle Areale des Körpers, die genau dafür wichtig sind, vermehrt mit Blut versorgt, denn der Überlebensinstinkt greift. Das Zustandekommen einer Erektion gestaltet sich unter Stress also besonders schwer, denn das Blut wird evolutionsbedingt anderswo benötigt.

Bleibt die Erektion aus, vergrößert sich der Stress nur noch mehr. Womöglich gesellen sich noch Selbstzweifel hinzu und man landet in einem ewigen Teufelskreis. Es gilt also, sich in Entspannung zu üben und in der Lage zu sein, Gedankengut, das Stress auslöst, beiseite zu schieben. Da die Einnahme von Cialis die Wahrscheinlichkeit, dass eine Erektion entsteht, deutlich erhöht, ist damit ein Ausbruch aus eben diesem Teufelskreis möglich und dem Liebesleben kann wieder auf die Sprünge geholfen werden.

Diese Wechselwirkungen sind möglich

Wechselwirkungen sind mit einer Vielzahl von Medikamenten möglich, weshalb in diesem Fall immer intensive Rücksprache mit dem behandelnden Arzt zu halten ist.

➜ Präparate zur Behandlung von Herz-Kreislauf- und Prostataproblemen

Wie bereits erwähnt, ist bei Patienten, die aufgrund von Herz-Kreislauf-Problemen in Behandlung sind, äußerste Vorsicht geboten. Nehmen diese blutdruckverändernde Medikamente wie beispielsweise Alphablocker oder nitrathaltige Präparate ein, ist die Wahrscheinlichkeit, dass unerwünschte Wechselwirkungen auftreten, recht hoch.

Wer Prostatamedikamente zu sich nimmt wie beispielsweise 5-Alpha-Redukatse-Hemmer, sollte ebenfalls vorsichtig sein.

➜ Infektionen und Krampfanfälle behandeln

Werden Infektionskrankheiten wie HIV oder schlichtweg Pilzinfektionen behandelt, ist es ebenso ratsam, sich anderweitig umzusehen.

Zudem kann eine medikamentöse Behandlung von Epilepsie und Krampfanfällen generell, beispielsweise in Form von Carbamazepin oder Phenobarbital, zu Wechselwirkungen mit Cialis führen.

➜ Andere Potenzmittel

Wie bereits erwähnt, ist auch von der Einnahme mehrerer potenzsteigernder Medikamente abzuraten. Abgesehen davon, dass das schlichtweg keinen Sinn ergibt, ist auch hier ist das Auftreten von Wechselwirkungen keine Seltenheit.

Wer regelmäßig Medikamente einnehmen muss, muss die Verwendung von Cialis umso intensiver mit seinem Arzt besprechen, um sicherzustellen, keine ernstzunehmenden Risiken damit einzugehen.

Mögliche Nebenwirkungen bei der Anwendung von Cialis

➜ Häufige Beschwerden

Tritt eine Nebenwirkung bei 10 von 100 Männern auf, spricht man von einem häufigen Auftreten.

Dazu gehören leichtere Beschwerden wie Kopfschmerzen, Probleme mit dem Verdauungstrakt und damit einhergehendes Sodbrennen. Dazugesellen können sich auch Rötungen auf der Haut und im Gesicht. Wird ein Gefühl verspürt, eine Erkältung könnte sich einstellen, kann das ebenfalls auf die Einnahme von Cialis zurückzuführen sein, denn die Schleimhäute können anschwellen, woraufhin die Nase verstopft. Auch Gliederschmerzen können entstehen.

Diese Nebenwirkungen treten gelegentlich auf

Kommt eine Nebenwirkung bei 10 von 1.000 Personen vor, kategorisiert man sie als gelegentlich eintretend.

Dazu gehören beispielsweise spürbare Veränderungen des Blutdrucks, woraus beispielsweise Schwindel, Herzklopfen, starkes Schwitzen oder Nasenbluten resultieren können. Auch Probleme mit der Atmung können auftreten. Des Weiteren sind unangenehme Ohrgeräusche und auch Probleme beim Sehen in Kombination mit Augenschmerzen möglich.

Befindet sich plötzlich Blut im Ejakulat oder im Urin, kann das ebenfalls eine Folge der Cialis Einnahme sein.

Selten auftretende Probleme

Von seltenen Nebenwirkungen spricht man, wenn sie bei 10 von 10.000 Männern zu verzeichnen sind.

Möglich ist beispielsweise eine auftretende Nesselsucht. Zudem können die Augen gereizt werden und dadurch erröten. Auch die Augenlider können anschwellen. Da in den Blutfluss eingegriffen wird, sind vermehrte Ohnmachts- oder auch Krampfanfälle möglich. Wer plötzlich schwer oder sogar gar nichts mehr hört, kann ebenfalls von Nebenwirkungen von Cialis betroffen sein.

Vorübergehender Gedächtnisverlust ist eine weitere mögliche Nebenwirkung.

So muss beim Eintreten von Nebenwirkungen gehandelt werden

Sobald der Konsument unter Beschwerden leidet, die im Normalfall nicht eintreten, gilt es, achtsam zu werden. Bei leichten Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen, sollte die Einnahme erst einmal pausiert werden.

➜ Hilfe suchen

Es sollte stets Ruhe bewahrt werden und auch wenn die Beschwerden gering sind, sollte der Partner darüber in Kenntnis gesetzt werden, damit dieser im Fall der Fälle sofort Hilfe leisten kann. Zudem sollte der Arzt darüber informiert werden, sodass gemeinsam eine Lösung gefunden werden und die Dosierung oder gar das gesamte Präparat angepasst werden können. Möglicherweise ist auch nicht das Potenzmittel, sondern ein anderer Umstand der Auslöser des Unwohlseins.

Treten schwerwiegendere Probleme auf wie Herzklopfen, Probleme mit der Atmung oder Ohnmachtsanfälle, sollte schnellstmöglich ein Arzt aufgesucht werden. Gleiches gilt, wenn eine schmerzhafte Dauererektion eintritt.

➜ Absprachen mit dem Arzt sind essentiell

Kein Konsument sollte jemals auf eigene Faust zu zusätzlichen Präparaten greifen, die die Nebenwirkungen lindern sollen und so die eigene Gesundheit unnötig gefährden. Es muss sich dringend Expertenrat eingeholt werden, um dem Körper auf sinnvolle Art und Weise zu helfen.

Außerdem sollte Cialis nie in einer höheren Dosis eingenommen werden, als es vom Arzt empfohlen wurde. Andernfalls erhöht sich nicht nur das Risiko, dass verschiedene Nebenwirkungen auftreten, sondern auch deren Ausmaß kann deutlich schlimmer werden. Zudem sind abgelaufene Präparate zu entsorgen.

➜ Die richtige Lagerung

Eine falsche Lagerung kann die Wahrscheinlichkeit auftretender Beschwerden ebenfalls erhöhen. Cialis ist stets trocken und kühl und selbstverständlich außer Reichweite von Kindern aufzubewahren.